Darf es auch für Baerbock Konsequenzen geben?

Im Netz tobt eine Debatte, ob man (Mann) so mit einer – doch ziemlich gescheiterten – Kandidatin umgehen darf.
Für mich stellt sich eher die Frage: Warum lässt Annalena ihren Robert so im Regen stehen?

Es gab offenbar eine Absprache zum Thema: „Wie geht es nach einem nur mäßigen Erfolg weiter?“ Die Kandidatin hatte ihre Chance, konnte sich auf die weitgehende Loyalität ihres Co-Vorsitzenden verlassen. Er ging mit ihr durch dick und dünn.
Der Deal war scheinbar: „Wenn es nicht gut läuft, dann kommt der andere zum Zuge.“ Also wird Vizekanzler.

Wenn das so stimmt: Warum steht dann heute nicht Baerbock vor den Kameras, entschuldigt sich für den ungünstigen Zeitpunkt dieser Diskussion und erklärt, dass diese Entscheidung auch von ihr getragen wird?
Stattdessen lässt sie offenbar zu, dass sich der alte Geschlechterkampf an diesem Punkt festbeißt und die – an sich logische Entscheidung – zu einem Ausdruck männlicher Dominanz umgedeutet wird.

Ich hoffe sehr, dass sie hier nicht noch einmal die „Frauenkarte“ spielt und über feministischen Druck Habeck zum Rückzug zwingt. Das wäre echt schofel…

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