02.03.2020

Eine Meldung kurz vor Tagesende: Unsere Umweltministerin startet eine Initiative zur Verbesserung der Energiebilanz der Digitalwirtschaft.

Das ist sinnvoll und überfällig. Es kann doch nicht sein, dass ausgerechnet das „smarte“ digitale Leben zu einem der weltweit größten Energie- und Rohstofffresser wird.

Auch hier geht es nicht ohne Regeln und Vorschriften. Die EU ist dabei durchaus ein Machtfaktor.

Es geht aber auch um Bewusstseinswandel: Wie chic ist es, ein Smartphone zu haben, das nach- und aufgerüstet werden kann? Kann es sich ein Streamingdienst in Zukunft noch leisten, seine Serverhallen noch mit „schmutzigem“ Strom zu betreiben?

Es gibt keinen Grund, der digitalen Verschwendung mehr Toleranz entgegenzubringen als der Anologwirtschaft.

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