„Selbstfreundschaft“ von Wilhelm SCHMID

Bewertung: 2 von 5.

Achtung: Dies ist keine „richtige“ Rezension! Ich gebe nur ein paar Eindrücke wieder, weil ich das Buch vermutlich nie ganz lesen werde.

Es ist ein kleines Büchlein, für die Jackentasche. Darin stecken eine Menge Lebensweisheiten, insbesondere über den Umgang mit sich selbst.
Ich habe an ein paar Stellen reingelesen und fühlte mich abgeschreckt durch den etwas „onkelhaften“ Stil und eine gewisse Banalität der Erkenntnisse. Ich habe nichts Dummes oder Falsches gefunden, aber auch nichts, was mich zu Weiterlesen motiviert hat.
Es ist alles so selbstverständlich richtig und vernünftig, dass man glaubt, es entweder selbst zu wissen oder schon mal irgendwo gelesen zu haben.

Die Idee z.B., dass man sich selbst eher in Freundschaft verbunden sein sollte, als sich in narzisstischer Selbstliebe zu erhöhen, ist sicher total einleuchtend.
Vielleicht besteht das Problem darin, dass SCHMID zu viele zu einleuchtende Dinge relativ unstrukturiert hintereinanderschreibt. Irgendwie lullt einen das ein…

SCHMID hat eine beeindruckende Liste von Veröffentlichungen aufzuweisen. Irgendwie klingen alle ähnlich. Mich hat spontan der Verdacht beschlichen, dass man möglicherweise kaum merken würde, wenn man von einem Buch zum anderen wechseln würde. Aber vielleicht ist das ein Vorurteil. Es gibt offenbar einen treuen Leserstamm.

Nochmals meine Bitte um Nachsicht: Dies ist keine Rezension; ich schreibe nur auf, warum ich das Buch zur Seite gelegt habe.

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