29.03.2020

Nie war es so einfach, ein Gespräch zu führen! Ob Smalltalk oder tiefschürfende Analyse: Corona passt immer!

Vergleichbare Situationen liegen Jahrzehnte zurück: Terror in New York, die Mondlandung, Attentat auf Kennedy.
In etwas schwächerer Ausprägung kennt man gemeinschafts-stiftende Themen nach WM-Endspielen mit deutscher Beteiligung oder – in den Anfängen des Fernsehens – nach Durbridge-Krimis (später gab es dann zuletzt noch „Wetten, dass“ als „Straßenfeger“).

Es geht um Erfahrungen und emotionale Beteiligungen, die übliche Schranken überwinden: zwischen Generationen, zwischen Bildungsschichten, zwischen sozialen Milieus, zwischen Parteipräferenzen sogar zwischen den Geschlechtern.

Nie wäre es so einfach, ins Gespräch zu kommen, selbst mit Fremden.
Und ausgerechnet jetzt kann diese fantastische Möglichkeit nicht genutzt werden: Weil wir Abstand halten (müssen), erst recht vor Fremden.

Was tut man, wenn das Kommunikationsbedürfnis steigt und die Anlässe schwinden?
Man nutzt die verbliebenen Kanäle!
Deshalb wird so viel telefoniert, im Moment. Auch mit nicht alltäglichen Mitgliedern des sozialen Netzwerkes.
Lasst uns wenigstens diese Chance nutzen! Die meisten von uns haben das Bedürfnis, sich über diese Ausnahmesituation auszutauschen – gerne auch öfters.

„Ruf doch mal an!“ – Es gibt bestimmt kein peinliches Schweigen…

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